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Private Schulden

Was sind private Schulden?


Private Schulden sind finanzielle Außenstände oder Zahlungsverpflichtungen, die von einer Privatperson verursacht werden. Die Zahlungsverpflichtungen dürfen keinen Bezug zu einer geschäftlichen Tätigkeit haben.

Eine Verbindung zwischen privaten Darlehensnehmern und einem Darlehensgeber ist in der modernen Wirtschaft ein normaler Vorgang. Private Schulden können bei angemessenem Umgang mit denselben zum Vorteil beider verwaltet werden. Durch den Kreditgeber entsteht für den Kreditnehmer ein Handlungsspielraum, der sonst nicht nutzbar wäre.


Welche Gründe spielen bei Privatschulden eine Rolle für die Kreditaufnahme?


Private Schulden liegen immer dann vor, wenn jemand einen Geldbetrag von einer anderen Person oder einer Institution erhält. Der Kreditgeber kann sowohl eine private Person - beispielsweise ein Verwandter oder Freund - oder ein Kreditinstitut bzw. ein Kreditvermittler sein. Wenn Eltern einem ihrer Kinder durch ein zinsloses Darlehen einen Autokauf ermöglichen, sind das Privatschulden.

In den meisten Fällen bestehen jedoch keine engen privaten Beziehungen zwischen einem Kreditnehmer und einem Kreditgeber bestehen. Häufig werden private Schulden von Kreditnehmern heutzutage mithilfe professioneller Kreditgeber reguliert. Daher handelt es sich um eine Geschäftsbeziehung, die zwischen einem privaten Darlehensnehmer und einem nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeitenden Kreditgeber besteht.


Wann nehmen Privatschuldner Kredite auf?


Es sind oft individuelle Gründe im Spiel, wenn ein Kreditnehmer private Schulden macht. Die Bandbreite der Gründe für eine Kreditaufnahme ist breit. Private Schulden können in einer Immobilienfinanzierung begründet sein. Kredite für einen Autokauf werden ebenso häufig in Anspruch genommen. Beide entsprechen persönlichen Bedürfnissen des Antragstellers. Die Größenordnung der geplanten Investition ist durch das Einkommen des Kreditnehmens meist nicht gedeckt. Die benötigte Summe könnte in einer zumutbaren Zeitspanne nicht angespart werden.

Größe Anschaffungen durch vorheriges Ansparen zu tätigen, ist nur wenigen Menschen möglich. Die laufenden finanziellen Verpflichtungen und die allgemeine Wirtschaftslage sorgen dafür, dass die Finanzierung größerer Anschaffungen anders gestaltet werden muss. Mit privaten Schulden kann jede Versorgungslücke geschlossen werden.


Die Aufnahme privater Schulden


Nachdem ein Darlehen beantragt, bewilligt und an den Kreditnehmer ausgezahlt wurde, zahlt dieser während der vereinbarten Laufzeit des Darlehens monatlich eine feste Rate an den Kreditgeber ab. Die monatliche Ratenhöhe wird so gestaltet, dass sie ohne nennenswerte Belastungen für den Kreditnehmer zu bewältigen ist.

Für den Kreditnehmer gestaltet sich die Kreditaufnahme positiv. Die geplante Investition kann durch private Schulden bereits kurze Zeit nach der Kreditaufnahme getätigt werden. Positiv ist ebenfalls, dass sich durch den bewilligten Kredit die Möglichkeit ergibt, zum gegebenen Zeitpunkt zu investieren, statt wegen eines Ansparversuches jahrelang zu warten. Durch private Schulden können individuelle Lebensträume verwirklicht, der Lebensstandard verbessert oder eine größere Finanzlücke geschlossen werden. Der Kreditnehmer muss keine Angaben zum gedachten Verwendungszweck des Geldes machen. Private Schulden sind und bleiben privat. Der Kreditnehmer entscheidet souverän darüber, ob, wann, und wofür er seinen Kreditantrag stellt.

Auch für den Kreditgeber sind Vorteile gegeben. Diese entstehen beispielsweise durch die regelmäßigen Zinszahlungen, die der Kreditgeber als Vergütung für die Krediterteilung erhält. Die Zinsen werden mit der monatlichen Tilgungsrate fällig und sind bereits in ihr enthalten.


Private Schulden: Vergleich von Kreditbedingungen vor dem Vertragsabschluss


Der Kreditnehmer sollte vor der Kreditbeantragung mehrere Anbieter auf die gebotenen Konditionen hin überprüfen. Private Schulden werden durch monatliche Ratenzahlungen abgelöst. Die unterschiedlichen Bedingungen verschiedener Kreditgeber können für den Kreditnehmer Vorteile erbringen. Interessant ist beispielsweise die Höhe der Verzinsung. Der Kreditnehmer trifft auch bei der Wahl des Kreditgebers oder bei den Rückzahlungsmodalitäten eine souveräne, unabhängige und individuelle Entscheidung.

Möchte ein Kreditnehmer eine zügige Tilgung seiner privaten Schulden erreichen, strebt er eine hohe monatliche Tilgungsrate an. Je nach der benötigten Kredithöhe können private Schulden so schneller abbezahlt werden. Andere Kreditnehmer wünschen eine kleine Tilgungsrate. Die beantragte Kreditsumme wird über einen längeren Zeitraum abgelöst. Der Nachteil dieser Lösung liegt in höheren Zinszahlungen. Trotzdem kann sich auch das rechnen.

Für einen Kreditgeber sind beide Vertragsmodelle akzeptabel. Löst der Kreditnehmer die bewilligte Kreditsumme für seine privaten Schulden vorzeitig ab, kann der Kreditgeber die Summe danach anderen Antragstellern zur Verfügung stellen. Bei längerer Abzahlungsdauer besteht der Ausgleich für den Kreditgeber darin, dass er höhere Zinsen als Kompensation erhält.


Die Tilgung private Schulden


Für beide Parteien ist entscheidend, ob der Kreditnehmer durch seine regelmäßigen Monatseinkünfte in der Lage sein wird, seinen aus den Kreditschulden entstehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Da dies bei größeren Tilgungsraten oft nicht der Fall sein würde, werden häufig niedrigere Tilgungsraten zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer vereinbart. Im Kreditvertrag wird zusätzlich festgelegt, dass bei unerwarteten Mehreinnahmen jederzeit Sondertilgungen vorgenommen werden können. Dadurch entstehen keine weiteren Kosten für den Kreditnehmer. Somit erhält der Kreditnehmer einen Handlungsspielraum, der ihm die Möglichkeit eröffnet, trotz langer Kreditlaufzeit seine privaten Schulden schneller als vereinbart zu tilgen.

Vor dem dem Abschluss eines Kreditvertrages ist es in neuerer Zeit üblich, dass der Kreditgeber dem Kreditnehmer für den Fall des Eintretens unerwarteter Lebenssituationen den Vorschlag unterbreitet, den Kredit abzusichern. Mit einer Restschuldversicherung können in einer finanziellen Notlage - etwa bei plötzlicher Arbeitslosigkeit, schwerer Erkrankung oder dem Tod des Kreditnehmers - die noch ausstehenden Tilgungsraten versichert werden. Auch davon profitieren beide Seiten. Andere Personen werden wegen der noch ausstehenden Tilgungssummen nicht zahlungspflichtig.

Der Kreditnehmer kann in einer Notlage sicher sein, dass seine privaten Schulden keine zusätzliche Belastung für sein eigenes oder das Leben anderer bedeuten. Die restlichen Tilgungsraten werden weder den Angehörigen noch den Erben aufgebürdet. Für den Kreditgeber ist eine Restschuldversicherung vorteilhaft, weil er kein Ausfallrisiko befürchten muss. Mit Ausfällen bei der Rückzahlung von Krediten und Darlehen muss angesichts der Unberechenbarkeit des Lebens immer gerechnet werden.


Private Schulden verwalten oder umschulden


Menschen, die private Schulden in Kauf nehmen, müssen mit einem Minimum an Verwaltungsaufwand rechnen. Die monatliche Tilgungsrate ist ein gut einkalkulierbarer Bestandteil des monatlichen Finanzplans. Der Kreditnehmer kann sich jederzeit einen Überblick über seine Finanzen verschaffen. Er kann frei entscheiden, in welcher Höhe er sich private Schulden zumuten kann.

Kritisch wird es jedoch, wenn der Kreditnehmer mehrere Kredite mit relativ geringen Tilgungssummen nebeneinander beansprucht hat. Es macht Sinn, die Kosten privater Kredite regelmäßig zu überprüfen. Eine zu hohe Anzahl von Kreditgebern sollte vermieden werden. Auch bei niedrigen Tilgungsraten und Zinszahlungen summieren sich private Schulden schnell. Gegebenenfalls solte der Kreditnehmer überlegen, ob er mehrere kleinere Kredite zusammenlegt. Eine Umschuldung kann durchaus Vorteile mit sich bringen.


Zinsbelastungen für private Schulden


Zur wirtschaftlichen Verwaltung privater Schulden gehört die Prüfung von Zinszahlungen, die mit dem Kreditgeber vereinbart wurden. Durch die Flexibilität von Zinsberechnungen können in Niedrigzinsphasen Kredite mit hoher Zinsbelastung zu erhöhten Monatsraten führen. Das kann die geplanten Abzahlungsmodi des Kreditnehmers durcheinander bringen.

Eine Umschuldung für private Schulden ist immer dann sinnvoll, wenn die Ratenhöhe durch eine niedrigere Verzinsung reduziert werden kann. Die Schuldensumme kann dann mit deutlich günstigeren Konditionen abbezahlt werden. Kreditnehmer, die private Schulden haben, nutzen diese Möglichkeit heute gerne aus. Der Grund: An einem Kreditvertrag festzuhalten, dessen Verzinsung nicht mehr den veränderten Marktbedingungen entspricht, belastet den Kreditnehmer unnötig.

Viele Kreditanbieter können heute durch ihre Onlineangebote problemlos erreicht werden. Den Kreditinteressenten bieten sich dadurch gute Vergleichsmöglichkeiten. Durch einen kostenlosen Kreditrechner können die Interessenten berechnen, ob sich eine Umschuldung für private Schulden bei verschiedenen Kreditgebern rechnet.

Seine Kreditverpflichtungen bei verschiedenen Kreditgebern zu verwalten, ist unnötig aufwendig. Durch die Umschuldung an einen Kreditgeber können mehrere Kleinkredite zu einem größeren Darlehensbetrag zusammengefasst und mit einer einmalig zu zahlenden Tilgungsrate abgelöst werden. Damit wird die Budgetplanung erleichtert. Der Kreditnehmer gewinnt mehr Überblick über den Tilgungsstand seiner privaten Schulden.

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